Highway Nummer Eins

Im Rückblick… Tolles Ding! Kann man durchaus eine ganze Woche drauf verbringen wenn man das möchte.
Wir haben viele Stellen ausgelassen. Da waren noch das Hearst Castle und die Steve Miller Library, die wir nicht besuchen konnten, aber auch unzählige Wanderwege, Strände und Aussichtspunkte. Alle davon wären einen Besuch wert gewesen, besonders wenn man Wasser mag.

Mit Stil reist man natürlich im Cabrio. Und die kann man anscheinend irgendwo in der Nähe mieten. Auf jeden Fall kamen uns tausende Mustangs in quietsch–bunten Farben entgegen.

Der Highway war auf jeden Fall eines der Highlights unserer Reise.

Rückblick LA und Hollywood

Auch Los Angeles ist jetzt schon ein wenig Vergangenheit, also Zeit für einen Rückblick.

Die Stadt an sich ist nicht überall so gepflegt und sauber wie beispielsweise San Francisco. Besonders Hollywood ist eine Enttäuschung. Der “Wall of Fame” ist eine üble Touristenfalle und schaut man nur mal in die Nebenstraßen zerbricht der Schein recht schnell.

Aber das ganze hat auch schöne Seiten. Malibu Beach war großartig, genau wie Santa Monica. Auch die Gegend um das berühmte Schild und die Aussicht von da waren super ganz zu schweigen von den veträumten Wohnvierteln der besser Betuchten.

Für den “mittelständischen” LA-Bewohner, also alle die “nur” einen BMW und keinen Maserati fahren, ist West-LA auf jeden Fall eine super Gegend. Ein bisschen hip, etwas teurer als der Durchschnitt und super angenehm, allein schon wenn man nur durch fährt.

Was sind die Fashion Trends dieses Jahr? Ganz klar, Yoga-Pants und Flipp-Flopps. Ich persönlich finde davon aber nur eines gut 😉

Fazit: LA ist nicht die hübscheste aber es ist für jeden was dabei, man muss nur ein wenig danach suchen.

Another backstage pass for you

Reisetag. Wir verließen das Green Tortoise Hostel früh, aßen mit flussigem Stickstoff frisch zubereitetes Eis, shoppten in einem Comic-Buchladen und fuhren noch einmal durch die Lombard Street, die unser treues, kleines Auto an den Rand seiner Moglichkeiten trieb. Auf der unfassbar steilen Straße überhitzte im Stau kurzzeitig unser Automatikgetriebe bzw. dessen Wandler. Kurz darauf war es allerdings geschafft und wir konnten uns auf den Weg nach Merced machen. Unterwegs machten wir Halt in einem Hooters, besichtigten ein paar Flugzeuge (unter anderem die legendäre SR71 Blackbird) und ließen den Tag mit dem Besuch eines Rollerderby-Matches ausklingen. Morgen geht es in den Yosemite-Nationalpark.

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Lecker Eis.

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Vor dem Hooters. Größenvergleich zwischen einem Hummer H3 (völlig sinnlos großes Auto) und einem Ford F250… einem noch größeren und unglaublich sinnlosen Auto.

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Die beiden Autos von der anderen Seite.

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Roller-Derby. In Merced mehr oder weniger eine Veranstaltung für den lokalen White Trash, aber die Leute sind nett.

P. S. Kaum ein paar Meilen von der Küste entfernt begann der kühlende Einfluss des Ozeans seine Wirkung zu verlieren und wir sahen das erste Mal Temperaturen über 100 Fahrenheit. Bloß gut, dass es Klimaanlagen gibt. 🙂

Another truce, another race

Was für ein Tag.
Nach nur 5 Stunden Schlaf haben wir den Tag mit dem Frühstücksbuffet begonnen. Das war, für gratis, gar nicht mal schlecht. Nicht umfangreich aber lecker.

Erste Aufgabe, Mietwagen. Nach einer Taxifahrt ging alles ganz schnell. Gebucht und gezahlt war ja schon. Also raus auf den Parkplatz, in den ersten Ford eingestiegen der da war und erst nach der Tour zum Supermarkt festgestellt, dass es ein Fiesta ist. Das müssen wir noch korrigieren.

Zweiter Tagespunkt ComicCon.
Was kann man sagen… überwältigend und definitiv anders als erwartet. Klar soll hier verkauft werden aber in was für einem Umfang… 40$ nur um für ein paar Autogramme anzustehen… das war dann doch zu krass.
Die Panels sind auf jeden Fall interessant, die Händler haben coole Sachen und zu schauen gibt es auch viel. Vor allem das Cosplay gibt es in allen möglichen Facetten und Qualitäten.
Die Lektionen fürs nächste mal: Vorbereitung, also vorher abklären was man sehen möchte und planen ab wann man sich wo anstellt. Mehrere Tage einplanen. Die Schlange zu den großen Panels war heute 2 Kilometer lang. Und das ist nicht übertrieben. Wenn man also in Hall H oder Ballroom 20 will, dann verpasst man den Rest des Tages, denn man steht nur in der Schlange. Budget setzen. Man kann sehr jeden beliebigen Betrag ausgeben den man dabei hat.
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Dritter Punkt, Telefon. Zum ersten mal war ein Service Mitarbeiter nicht nur freundlich, sondern auch hilfreich. Zumindest haben wir jetzt eine SIM-Karte mit der wir unser Navi befüttern können.

Abschluss des Tages waren dann ein Essen bei Wendy’s, da wird Matti noch was schreiben (Nur so viel, Matti reisen geht auf die Blase) und ein grandiosen Sonnenuntergang an den Sunset Cliffs.
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