Why? Because… Yoga pants!

Heute stand zuerst der Ort La Orotava auf unserem Programm, von dessen historischer Innenstadt der Dumont-Reiseführer uns vorgeschwärmt hatte. Statt des einfachen Weges über die Autobahn TF-5 wählten wir Nebenstraßen und mussten irgendwann sogar Herrn Google um Rat fragen, in welche Richtung wir uns wenden sollten. Das Navi führte uns dann prompt über eine winzige Straße, die teilweise deutlich mehr als zwanzig Prozent Steigung aufwies und uns laut ausrufen ließ “Go home Navi, you’re drunk!“. Schließlich gelangten wir jedoch nach La Orotava, wo wir in einem Gewirr von Einbahnstraßen nach einem Parkplatz suchten, aber nicht fündig wurden.
Etwas genervt beschlossen wir, statt weiter zu suchen, sofort nach San Cristobal de la Laguna zu fahren. Eine gute Entscheidung! Das Städtchen ist deutlich ruhiger, als die Touristenzentren an der Küste und die vielen historischen Gebäude verleihen ihm einen besonderen Charme.
Auf dem Rückweg hämmerte ich wenige Meter vor einer Abfahrt kurzentschlossen auf das Bremspedal, als an der TF-5 der Aussichtspunkt San Pedro ausgewiesen war. Und, was soll ich sagen… JACKPOT! Die Aussicht auf die Küste war fantastisch, Wanderwege luden zur Erkundung ein – es war einfach toll.

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Bei einem kurzen Kaffeestopp am eigentlichen Aussichtspunkt kamen wir mit einem netten, älteren Ehepaar aus München ins Gespräch. Wir tauschten ein paar Tipps zu Ausflugszielen aus und stellten im Weiteren schon bald fest, dass die Welt offenbar doch ein Dorf ist. Den Beiden gehört ein Mietshaus in der Altchemnitzer Straße in Chemnitz, ein schöner Zufall.
Am Abend gab es dann die restlichen Spaghetti von gestern (reichlich Dorade und Spinat hatten uns die Sättigungsbeilage verschmähen lassen) und nach einem weiteren Saunagang schossen wir noch ein paar Nachtbilder. Nein, macht Euch keine Hoffnungen, es ist kein Tippfehler, NACHTbilder. 🙂

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