I’m a Mädti, holiday is all I want

Der Start in den ersten Urlaubstag lief perfekt. Ein überraschend freundlicher und redseliger Taxifahrer brachte uns nach Tegel, Check In und Boarding laufen schnell und schon bald saßen wir in einer Boeing 737-800 von Air Berlin, die uns mit kräftigem Rückenwind sogar etwas schneller als geplant nach Helsinki brachte. Der letzte Teil des Fluges verlief holprig, aber ein wenig Achterbahn schadet ja nie.
Interessantes Detail: Offenbar ist Air Berlin eine Kooperation mit den Dresdner Computer-Kistenschiebern von Cyberport eingegangen. Deren Gib-Mir-Deine-Email-Gewinnspiel ziert nun die Kaffeebecher.

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Auf dem Flughafen schlurften wir zur Autovermietung und nahmen eine Skoda Rapid mit stylishem Glasdach in Empfang. Kann man machen. Die Fahrt zum Hotel war dank Frau Google kein Problem und jetzt steht der Tscheche erst einmal wohl verwahrt in der Garage.

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Abendbrot gab es im Hotel, es stand leckerer Fisch auf dem Plan. Kann man auch machen.

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Nach dem Abendessen bin ich noch zwei Stunden durch Helsinki gebummelt und habe ein paar Fotos gemacht. Jetzt: Schlafenszeit!

Ich glaub es geht schon wieder los

Es ist endlich wieder Zeit für einen Urlaub. Diesmal geht es aufgrund meines recht beschränkten Urlaubsanspruchs wieder nur für ein paar Tage weg. Zur Abwechslung steht ein Reiseziel auf dem Plan, dass ich bereits gut kenne. Am 09.07.2015 geht es via Tegel nach Finnland. Nach einem Tag Aufenthalt in Helsinki werde ich nach Nilsiä fahren und ein Woche bei meinem Patenonkel und seiner Familie verbringen. Ich bin aufgeregt, endlich mal wieder ein richtiger Urlaub!

“Ich sag jetzt nichts von Nüsse knacken, aber…”

Am Abreisetag reinigten wir die Finca, ließen uns von der Vermieterin drücken und herzen und fuhren diesmal über die Nordroute zum Flughafen. Das ging deutlich schneller, ist aber vergleichsweise unspektakulär und langweilig.

Nach der Rückgabe des Mietwagens und einem recht angenehmen und im Vergleich zum Hinflug deutlich kürzeren Rückflug sind wir nun wieder in Deutschland angekommen. Dank eines kräftigen Rückenwindes (kräftig wie in “200 km/h”) konnten wir die in Teneriffa bestehende Verspätung aufholen und landeten pünktlich in Berlin Tegel.

Das Prinzip auf eine lokale Prepaid-Karte zu setzen und so im Urlaub stets online zu sein und diverse Google-Dienste nutzen zu können (Navigation!) hat sich wieder einmal bewährt, die Insel war eh wunderschön und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann noch einmal zurückkommen werde.

Up, up and away!

Schon gestern Abend brachen Karsten und ich über verschneite Autobahnen nach Berlin auf. Wir übernachteten bei verschiedenen Freunden und heute früh um sechs machten wir uns dann auf den Weg nach Tegel.
Unsere Boarding begann trotz des Schneefalls leidlich pünktlich und nach dem Enteisen der Maschine hoben wir mit circa 50 Minuten Verspätung in einem picke-packe-vollen A321-200 in Richtung Sonne ab.
Positiv aufgefallen ist mir bei Air Berlin der Sitzabstand. Der fühlt sich sogar in einem voll gepackten Mittelstreckenflugzeug angenehmer an, als in den 767-300ER von Condor. Die Füße finden Platz zum Bewegen und auch die Tische klappen recht entspannt und unabhängig von der Sitzposition vor meinem Bauch herunter.
Negativ ist anzumerken, dass selbst das anstatt einer richtigen Mahlzeit gereichte Käse-“Baguette” nur schwer genießbar war, allerdings war das Bordessen bei Condor auch nicht im engeren Sinn lecker.
Der Flug war aufgrund von kräftigen Winden teilweise etwas unruhig und “bumpy”, aber noch nicht wirklich beunruhigend.
Nach der Landung auf Teneriffa ließen Sonne, blühende Blumen und Palmen sofort gute Laune aufkommen… einfach herrlich und Balsam für die vom Winter geschundene Seele. Nicht einmal die, nicht ganz einfache, Suche, nach dem Shuttle unseres Autovermieters, konnte dieses Hoch nachhaltig trüben.
Zirka zwei Stunden später hatten wir unser Auto entgegen genommen, im Supermarkt eine Grundausstattung für den Kühlschrank erworben und sogar schon eine spanische  SIM-Karte mit Internet-Flat im Handy und damit alle Tagesziele erfüllt.
Wir fuhren dann durch die landschaftlich schöne, aber für den Fahrer teilweise recht anstrengende, Westseite der Insel und kamen schließlich kurz nach dem Sonnenuntergang in der Finca La Gotera an. Die letzten Kilometer führten uns und unseren Mietwagen über unbefestigte Wege und wilde Steigungen. Hier galt die schöne, alte Regel: Don’t be gentle, it’s a rental!
Die Finca selbst entschädigte uns allerdings für die “interessante” Anfahrt. Der Blick von der Terrasse ist atemberaubend, die Wirtsleute sind extrem freundlich und es gibt sogar eine Sauna. Wow, einfach wow!
Jetzt wird erst einmal geschlafen, morgen startet dann das straffe Urlaubsprogramm. Gute Nacht allerseits.

Ich packe meinen Koffer und ich nehme nichts mit

In dreieinhalb Tagen geht es los nach Teneriffa. Am Dienstag den 22.01. heben wir um 09:20 Uhr mit Air Berlin ab. Die bei der USA-Reise absolut  Reisenervosität ist diesmal praktisch nicht vorhanden, ich habe – von der Fotoausrüstung einmal abgesehen – noch nicht einmal gepackt.

Das klingt jetzt vielleicht etwas leidenschaftslos, aber so ist es nicht. Ich freue mich schon so richtig auf die Woche im Warmen und die Insel, ich kann nur eben noch ganz gut schlafen. 😉
Vielleicht ist das auch deshalb so , da keine größeren Besorgungen mehr zu erledigen sind (na gut, vielleicht kaufe ich noch ein paar Wanderschuhe), diverse Objektive im Handgepäck verstaut sind und ich diverse Dokumente in allen Farben, Formen und Größen noch von der USA-Reise habe… und vor allem ist Teneriffa eben kein seit Jahrzehnten schwelender, furchtbar teurer Traum.

Ich werde natürlich wieder versuchen hier tägliche Aktualisierungen zu posten, mal sehen ob Internet mit uns sein wird.