Contamination – it’s delicious

Ein weiterer Tag in Vegas. Wir waren auf der RollerCon, im Nationalen Atomtest-Museum, im Zombie Apocalypse Survival Store und hab aben das teuerste und beste Steak gegessen, dass ich bisher auf dem Teller hatte.

Aber der Reihe nach. Heute früh ging es mit den Rollerderby-Guys Marcus und Ric zuerst zur RollerCon, wo ich mir als interessierter Zuschauer ein Match,  sorry einen”Bout”,  angesehen habe. Um ehrlich zu sein wird das wohl nicht mein favorisierter Sport und ein klein wenig hatte ich das Gefühl zu spüren, wie ich altere.

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Danach ging es weiter zum Bildungsteil des Tages. Das Nationale Atomtest-Museum war erwartungsgemäß patriotisch, aber auf jeden Fall höchst informativ. Als besonderer Kick wurde mitten im Museum ein Alarm ausgelöst, was wir aufgrund der Sirene zunächst für einen Teil der Show hielten. War es aber nicht, also mussten wir ein wenig in der Sonne warten, bis das Gebäude wieder freigegeben wurde.

Nach diesem schwer verdaulichen Thema organisierten wir uns im Excalibur leckere Eiscreme und zogen weiter zum Shopping im Zombie Apocalypse Survival Store.

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Zum Abendessen stand ein Besuch bei Morton’s Steakhouse an. Nicht gerade eine besonders billige Wahl, aber angeblich eines der besten Steakhäuser der Stadt und schlicht das beste Stück Fleisch, dass ich jemals auf dem Teller hatte. Mindestens drei Wochen abgehangen, unfassbar zart, unfassbar lecker. 61 Dollar. Nur für das Steak. Ich bereue nichts.

Another tube of super glue

Nachdem es gestern keinen richtigen Tagesrückblick gab, wird der heutige Post ein wenig länger.

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Gestern haben wir San Diego verlassen und uns auf den Weg ins circa 120 Meilen entfernte Los Angeles gemacht. Dort angekommen ging es zuerst nach Long Beach, wo wir einen Blick auf den (langen) Strand und die dort als Hotel verankerte Queen Mary warfen. Für die Besichtigung des ebenfalls dort verankerten russischen U-Bootes fehlte leider die Zeit und so ging es weiter zu Coldstone, wo man sich auf einem kalten Stein (hence the name) Eiscreme mit beliebigen Zutaten zubereiten lassen kann. Ich habe mich in gewohnt langweiliger Manier für ein vordefiniertes Paket aus Kaffee-Eis, Mandel und Karamell entschieden, Marcus ließ mit Cheesecake-Eis,  weißen Schokoflocken, Marshmallows und Gummibärchen krachen.

Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, ging es weiter zum Hollywood Boulevard und dem Walk of Fame. Dort haben wir eingekauft (Näheres irgendwann von Marcus), den Walk of Fame besucht (ich stand kurzfristig auf Britney Spears… bzw. ihrem Stern) und festgestellt, dass das alles wesentlich weniger glamourös ist, als wir es uns vorgestellt haben.

Gegen Abend fuhren wir noch nach Santa Monica zum gleichnamigen Strand. Dort passierte dann auch das erste richtig ärgerliche Missgeschick. Aus Kostengründen hatte ich vor dem Urlaub meine Brille als einziges (mögliches)  größeres Problem nicht doppelt und dreifach abgesichert und prompt nahm eine überraschend hohe Welle eines meiner Gläser als Tribut an den Pazifik mit. Uncool.

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Die Möglichkeit als Fahrer auszufallen und den Urlaub einäugig fortzusetzen habe ich sofort ausgeschlossen, also fuhren wir heute früh zu einer Lenscrafter-Filiale und nun habe ich wieder den totalen Durchblick, denn hier werden neue Gläser in nur einer Stunde geschliffen und eingesetzt. USA! USA! USA! Positiver Nebeneffekt: Dank phototroper Gläser habe ich jetzt auch eine Sonnenbrille. Die Preise waren auch okay, zumindest habe ich nicht mehr bezahlt, als eine Zweitbrille vor Reiseantritt auch gekostet hätte. Dennoch eine ärgerliche Episode, auf die ich gern verzichtet hätte.

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Den Rest des Tages haben wir damit verbracht Bilder vor dem Hollywood-Sign zu machen, einmal über den Sunset Strip zu fahren (sch etwas mehr Glamour) und den legendären Strand von Malibu zu besuchen.
Abendessen gab es dann in einem typischen Klischee-Diner und morgen geht es dann weiter in Richtung San Francisco.
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P. S.  Gestern erster Reisetag, 267 Meilen.