Contamination – it’s delicious

Ein weiterer Tag in Vegas. Wir waren auf der RollerCon, im Nationalen Atomtest-Museum, im Zombie Apocalypse Survival Store und hab aben das teuerste und beste Steak gegessen, dass ich bisher auf dem Teller hatte.

Aber der Reihe nach. Heute früh ging es mit den Rollerderby-Guys Marcus und Ric zuerst zur RollerCon, wo ich mir als interessierter Zuschauer ein Match,  sorry einen”Bout”,  angesehen habe. Um ehrlich zu sein wird das wohl nicht mein favorisierter Sport und ein klein wenig hatte ich das Gefühl zu spüren, wie ich altere.

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Danach ging es weiter zum Bildungsteil des Tages. Das Nationale Atomtest-Museum war erwartungsgemäß patriotisch, aber auf jeden Fall höchst informativ. Als besonderer Kick wurde mitten im Museum ein Alarm ausgelöst, was wir aufgrund der Sirene zunächst für einen Teil der Show hielten. War es aber nicht, also mussten wir ein wenig in der Sonne warten, bis das Gebäude wieder freigegeben wurde.

Nach diesem schwer verdaulichen Thema organisierten wir uns im Excalibur leckere Eiscreme und zogen weiter zum Shopping im Zombie Apocalypse Survival Store.

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Zum Abendessen stand ein Besuch bei Morton’s Steakhouse an. Nicht gerade eine besonders billige Wahl, aber angeblich eines der besten Steakhäuser der Stadt und schlicht das beste Stück Fleisch, dass ich jemals auf dem Teller hatte. Mindestens drei Wochen abgehangen, unfassbar zart, unfassbar lecker. 61 Dollar. Nur für das Steak. Ich bereue nichts.

Another Wlan doesn’t work

Nach einer bärenfreien Nacht im “Zelt” waren wir schon früh wieder auf den Beinen. Das Frühstück war okay und danach unternahmen wir eine letzte, kurze (aber dennoch intensive) Wanderung zu den unteren Vernan Falls im Yosemite Valley.
Danach machten wir uns auf den Weg Yosemite zu verlassen. Auf dem Weg zum zirka 3000 Meter hoch gelegenen Tioga-Pass hielten wir sicher noch zehn Mal oder mehr an,  machten Fotos und staunten immer wieder über die unglaubliche Vielfalt des Nationalparks. Doch schlussendlich war es an der Zeit weiter zu ziehen und schon bald rollten wir über eine unbefestigte Straße zur Geisterstadt Bodie. Die ehemalige Goldgräberstadt wurde 1931 nach einem verheerenden Brand quasi von einem Tag auf den Anderen aufgegeben und wird heute als Nationalpark bewahrt. In Bodie wurden wir von einem üblen Landregen überrascht. Neben dem Regen fiel sogar Graupel,  zum Glück fanden wir aber im Museum Unterschlupf.

Als letzten Punkt auf unserem Tagesplan besuchten wir danach noch kurz den Mono Lake mit seinen charakteristischen Tuffstein-Ablagerungen,  dann fuhren wir nach Bishop, wo wir lecker mexikanisch aßen und im lokalen Kino “The Dark Knight rises” ansahen.

Bilder gibt es heute leider keine, das Netz ist hier einfach zu langsam bzw. fast inexistent. Jetzt wird erst einmal ausgeschlafen, bevor es morgen mit Unmengen Wasser und voll aufgetankt auf die Königsetappe nach Las Vegas geht.